Digitale Kulturelle Bildung in der Distanz

Mit den Maßnahmen des ersten Corona-Lockdowns entschied sich das Team der „Kreativpotentiale im Dialog“, in  einer Publikation über digitale Kulturelle Bildung Positionen von Künstler*innen einzuholen. Diese Erfahrungen mit neuen, digitalen Formaten in Schulen wollten wir sichtbar machen und wie sich die kulturelle Bildung unter diesen beschränkten Bedingungen verändert hat. Mit den Beiträgen wollten wir Einblicke liefern, wo sie Neues hervorgebracht hat – und was davon auch für die Zukunft relevant sein könnte.

Fragen nach dem Umgang mit Digitalität in der Bildung, mit digitalen Plattformen, digitaler Distanz, neuen Formaten digitaler Kunstvermittlung oder der Ermächtigung von Lehrenden wurden in mehreren Sitzungen in der Fokusgruppe diskutiert und sind in diese Publikation über digitale Kulturelle Bildung eingeflossen.

Digitale Kulturelle Bildung aus der Nähe betrachtet

Die in der Publikation versammelten Antworten verstehen wir als Grundlage für einen Austausch der Akteur*innen im Netzwerk der Kreativpotentiale, also den vielen Künstler*innen, KuBi-Praktiker*innen, den Lehrkräften, den Koordinator*innen der Landesprogramme und anderen Weichen stellenden Akteur*innen der kulturellen Bildung in Politik und Kunst. Unsere Zusammenstellung möchte aber auch Anregungen geben, was sich mit künstlerischem Einfallsreichtum trotz ungünstiger Voraussetzungen realisieren lässt.

Unser Wunsch: Dialoge für Gelingensbedingungen von kultureller Bildung nicht nur in der Pandemie, sondern auch für die Zeit danach anzuregen.

Umstand Abstand. Wohin bewegt sich die digitale Kulturelle Bildung? Sechs Positionen.

Wie in Pandemie-Zeiten und darüber hinaus Kulturelle Bildung erfolgreich auch im digitalen Raum funktioniert – das zeigt unser Sammelband „Umstand Abstand.“.