Forum 2022 in Lübeck

Kulturelle Bildung – Bildung der Zukunft:
Forum Kreativpotentiale am 8. und 9. März 2022 in Lübeck

Kulturelle Bildung als Bildung der Zukunft braucht Macher*innen, Mitstreiter*innen und Visionär*innen. Gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Stiftung Mercator als Initiatorin und Förderin wollen wir sie auf dem Forum Kreativpotentiale 2022 in Lübeck versammeln.

Collage mit dem Lübecker Holstentor, welches zusammen mit Kulturgütern und Heißluftballons in den Himmel abhebt. Symbol-Collage für das Forum Kreativpotentiale 2022. Collage: Bijan Dawallu

Unser Programm im Überblick

Kurzprogramm Forum Kreativpotentiale 2022

Zur Anmeldung

Hier können Sie sich bis einschließlich 22.02.2022 zum Forum Kreativpotentiale anmelden.

Mit kultureller Bildung Zukunft gestalten

Über gut ein Jahrzehnt hinweg haben Kreativpotentiale-Landesprojekte bundesweit gezeigt, welche Wirksamkeit und welche Innovationskraft kultureller Bildung in und für Schule innewohnt. Im Rahmen des „Forum Kreativpotentiale 2022“ soll es darum gehen, die Vielfalt der erprobten Methoden, Konzepte und gewonnenen Erkenntnisse noch einmal miteinander zu teilen. Zugleich soll sich der gemeinsame Blick in die Zukunft richten: auf Entwicklungslinien und -potentiale des Feldes kulturelle Bildung, für die wir uns als Akteur*innen des Handlungsfeldes auch zukünftig gemeinsam einsetzen wollen. Hierfür sollen Strategien der Vernetzung und Kooperation entwickelt werden, die über 2022 hinaus das Feld der kulturellen Bildung stärken können. Thema ist zugleich die Rolle von kultureller Bildung für die Gestaltung von Zukunft und für eine aktive und konstruktive Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Forum Kreativpotentiale in guter Gesellschaft

Das Forum Kreativpotentiale 2022 findet vor der 7. Kulturministerkonferenz (am 9. März 2022) und der 377. Kultusministerkonferenz  (10.–11. März 2022) statt – und rückt damit kulturelle Bildung als Bildung der Zukunft in den Fokus der politischen Entscheidungsebene.

Wissenstransfer und gemeinsame (Neu-)Orientierung

Zehn Jahre Kreativpotentiale sind Grund zum Feiern. Doch das Handlungsfeld befindet sich derzeit in einer Phase des Umbruchs, die es zu gestalten gilt. Die Veränderungen in der Förderlandschaft, die Auswirkungen der Pandemie auf die öffentlichen Haushalte, aber auch eine starke Fokussierung von Schule auf die sogenannten Kernfächer werfen Fragen nach einer Neuorientierung auf. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass die kulturelle Bildung in und für Schule engagierter, auch politischer Mitgestaltung bedarf. Dafür sollte sich das Netzwerk stark machen und eng zusammenarbeiten auch nach dem offiziellen Förderende der Kreativpotentiale im Dezember 2022.

Fassade der Bibliothek in Lübeck. Symbolbild für das Forum Kreativpotentiale 2022 in Lübeck. Foto: Stock Birken, unsplash.com

Einer von tausenden Kulturorten, die mit der Pandemie umgehen mussten: die Bibliothek in Lübeck. Foto: Stock Birken, unsplash.com

Lessons Learned: zusammen weiterdenken und weiter denken

Wir möchten als Veranstalter mit Ihnen weiterdenken: Was haben wir gemeinsam in den vergangenen zehn Jahren unter anderem durch „Kreativpotentiale (im Dialog)“ für kulturelle Bildung, für ihre nachhaltige Verankerung in den Bildungssystemen der Länder und für ihre bundesweite Wahrnehmung erreicht? Welche „Lessons Learned“ möchten wir weitergeben? Welche Zielsetzungen haben sich nicht ausreichend eingelöst und welche Schlüsse können wir dadurch für unser zukünftiges Handeln ziehen? Welche Entwicklungspotentiale und Handlungsbedarfe, auch hinsichtlich der Veränderung unserer Praxen, sehen wir? Welche tragfähigen, gemeinsamen Perspektiven für die Zukunft der kulturellen Bildung – in schulischen, aber auch kulturpolitischen Kontexten, in den Ländern wie auch länderübergreifend – können wir formulieren? Wie können wir diese Zukunft zu unserer Agenda machen und gemeinsam gestalten? Welche Arbeitszusammenhänge und Netzwerke braucht es dafür? Wie können wir dazu beitragen, das volle transformative Potential von kultureller Bildung zu entfalten? 

Das Netzwerk trifft sich – vor Ort und im digitalen Raum

Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen – politischen Entscheider*innen, Verantwortlichen aller föderalen Ebenen, Vertretungen aus Wissenschaft, Verbänden, Koordinierungsstellen, Landesinstituten, Jugendorganisationen und -initiativen, Schulleitungen, Lehrkräften, Künstler*innen und weiteren Akteur*innen kultureller Bildung – beim „Forum Kreativpotentiale 2022“ nachgehen. Stattfinden wird das Forum mit bis zu 60 Teilnehmenden analog in Lübeck. Hauptort der Veranstaltung wird die Musikhochschule Lübeck sein. Für diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein können, sind digitale Angebote vorgesehen. Eine vollständig digitale Umsetzung des Forums ist aufgrund der dynamischen Pandemieentwicklung möglich und wird, so der Fall, rechtzeitig kommuniziert. 

Ausblick auf das Programm des Forum Kreativpotentiale

Es erwartet Sie eine Keynote von Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und künftige Präsidentin der Kultusministerkonferenz, mit einer kultur- und bildungspolitischen Einordnung des Konferenzthemas. Ihr Grußwort und ihre Einladung zum Forum Kreativpotentiale 2022 finden Sie hier in ihrer Videobotschaft, die sie anlässlich des Forums Kreativpotentiale 2021 in Leipzig aufgenommen hatte.

Kulturelle Bildung und Chancengleichheit

Darüber hinaus spricht Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück. Seine Keynote wird auf die Rolle und Bedeutung kultureller Bildung für ein chancengerechtes und zukunftsweisenden Bildungssystem eingehen.

Prof.in Dr.in VanessaIsabelle Reinwand-Weiss, Direktorin und Geschäftsführerin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, wird die Abschluss-Keynote des Forums halten.

Am Abend des 8. März freuen wir uns auf einen Festakt des Stiftungsverbundes Rat für Kulturelle Bildung e. V.: Nach zehnjähriger Laufzeit wird der Stiftungsverbund aktuelle wie zukunftsweisende Empfehlungen und Anstöße des Expertenrates stellvertretend für die Kultur- und Bildungspolitik an Ministerin Karin Prien überreichen. Außerdem werden sämtliche publizierten Ergebnisse aus der Arbeit des Expertenrates und des Forschungsfonds an die Kulturstiftung der Länder als Kooperationspartnerin übergeben, wo sie auf einem neuen „Online-Portal für kulturelle Bildung“ (AT) dauerhaft zugänglich bleiben. 

Next Practice für kulturelle Bildung

Das weitere Kongressprogramm am 8. März wird u. a. im Format eines World Cafés vielfältige Einblicke in und lebendige Diskussion zu Erfahrungen und Entwicklungen im Rahmen der Kreativpotentiale bundesweit ermöglichen. Am 9. März bauen wir darauf auf mit vielfältigen Workshops, die auch anhand konkreter Projektbeispiele zur Reflexion über die Next Practice der kulturellen Bildung sowie zur strategischen Abstimmung und Vernetzung für eine transformative Zukunft kultureller Bildung einladen. Dabei beschäftigen uns u. a. die Rolle von Kulturschaffenden als Change-Maker*innen, Kulturorte als dritte Orte, die Rolle des Kulturerbes, Diversitäts- und Teilhabeorientierung, Digitalität und Teilhabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Frage nach neuen Narrativen für die kulturelle Bildung.

Kontakt

Yasemin Akkoyun

Projektmanagerin

Yasemin Akkoyun ist bei Wider Sense TraFo seit Mai 2021 Projektmanagerin im Projekt Kreativpotentiale im Dialog. Sie ist für die Vernetzung und Beratung der Partner*innen in den Kreativpotentiale-Landesprogrammen zuständig.

Wider Sense TraFo gGmbH
Rungestr. 17
10179 Berlin

+49 30 2408824-0

Dr. Annette Klein

Projektmanagerin

Dr. Annette Klein ist seit März 2020 für Wider Sense und Wider Sense TraFo als Projektmanagerin tätig. Insbesondere im Rahmen des Projekts „Kreativpotentiale im Dialog“ begleitet, berät und vernetzt sie Akteur*innen und Projekte Kultureller Bildung bundesweit. Ihr Fokus liegt dabei vor allem auf einer erfolgreichen Verstetigung bewährter Projektstrukturen und -inhalte sowie auf Fragen strategischer Kooperation und Kommunikation im Feld Kulturelle Bildung – auch im Sinne einer bundesweiten Themenanwaltschaft.

Wider Sense TraFo gGmbH
Rungestr. 17
10179 Berlin

+49 30 2408824-0

Ulrike Sommer

Geschäftsführerin und Projektleiterin

Ulrike Sommer ist Geschäftsführerin der gemeinnützigen Wider Sense TraFo gGmbH. Als Bildungswissenschaftlerin, frühere Referatsleiterin der nordrhein-westfälischen Landesregierung und erfahrene, langjährige Geschäftsführerin verantwortet sie nun große Netzwerkprojekte im Bereich der Kulturellen Bildung. Und unterstützt Stiftungen, Unternehmen und die öffentliche Hand dabei, kluge Lösungen zu finden, zu verbreiten und zu verankern – in Sachen Bildung und darüber hinaus.

Sie ist Ansprechpartnerin für das Kreativpotentiale-Land Nordrhein-Westfalen.

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Thanassis Kalaitzis

Projektmanager

Thanassis Kalaitzis ist bei Wider Sense TraFo seit Juli 2020 Projektmanager für „Kreativpotentiale im Dialog“ und vernetzt die im Programm wirkenden Akteur*innen für Wissensaustausch und Kompetenztransfer. Er bringt Erfahrung aus über zehn Jahren bei der Entwicklung, Begleitung und Durchführung von Projekten der kulturellen Bildung sowie Fortbildungen und Netzwerkveranstaltungen mit. Er ist als Systemischer Coach (DGSF) außerdem ausgebildet als Prozessbegleiter für Entwicklungsprozesse mit Teams und Institutionen speziell in der Kulturbranche.

Thanassis Kalaitzis ist Hauptansprechpartner für die Kreativpotentiale in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.

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Datenschutzinformation:

Wir verarbeiten im Rahmen der Planung und Durchführung des Forum Kreativpotentiale 2022 personenbezogene Daten. Mehr Informationen finden Sie hier.